Chronik

Biographie der Schützengesellschaft Berg und Tal Grafing e. V.

Am 19. Dezember 1909 fanden sich einige Leute aus Grafing und Umgebung im Gasthaus „Grafinger Häusl“ ein und gründeten die Schützengesellschaft Berg und Tal Grafing. Als erstes wurden die Statuten geschrieben, das bis zum 24. Dezember 1909 andauerte. Der erste offizielle Schießabend war dann am 6. November 1910, an dem 20 Schützen teilnahmen. Ziel des Vereins war in erster Linie das Zusammentreffen in geselliger Runde. Sportliche Leistung war zweitrangig. Zum ersten Schützenmeister wurde Bartholomäus Pfaller gewählt, zum zweiten Schützenmeister Alois Schied, zum Schriftführer Stephan Schied, zum Kassier Joseph Seeleitner und als Beisitzer stellten sich Kleophas Holzmeier und Georg Meier zur Verfügung. Erster Schützenmeister Pfaller führte das Amt bis 1950 aus. Von 1950 bis 1965 lenkte Johann Siglreithmaier die Geschicke des Vereins. Auf ihn folgte Franz Riedl, der das Amt 1985 an Hans Esterl übergab. Im Jahre 2000 übernahm Martin Pichler das Amt des Schützenmeisters. Seit 2003 führt Johann Vogl den Verein.
Von der Gründung bis ins Jahr 1976 war der Verein im Gasthaus Grafinger Häusl beheimatet. Infolge des zweiten Weltkrieges ruhte das Vereinsleben von 1940 bis 1950. Zum 50-jährigen Bestehen schaffte sich der Verein eine Schützenkette an, die noch heute in Gebrauch ist und jedes Jahr einen neuen Taler des Schützenkönigs erhält. 1962 erhielt der Verein eine Vereinsfahne, die am 12. Juni 1962 geweiht wurde. Nach dem Tod unserer Herbergsmutter Rosa Zunhammer im August 1976 musste sich der Verein nach einer neuen Bleibe umsehen. Seit der Saison 1976/77 wird der Schießbetrieb im Gasthaus Schildhauer in Halfing abgehalten. Die Schießsaison beginnt immer am Donnerstag nach dem Halfinger Kirta und endet kurz nach Ostern. Während dieser Zeit ist es Interessenten möglich „Schießluft“ zu schnuppern. Noch heute huldigen wir dem alten Vereinsmotto: Schießen mit viel geselliger Unterhaltung.